Diese sieben Fehler darfst Du beim Mittagessen niemals machen

Auf der Hälfte des Tages fängt irgendwann der Magen an zu knurren. Mittagszeit!

Wenn aber noch sooo viel Arbeit wartet, ist die Zeit zum Essen von vornherein knapp bemessen.

Das sollte man irgendwie vermeiden, denn wenn man sich unter Zeitdruck vollstopft, schnellt der Insulinspiegel in kurzer Zeit hoch und fällt dann später auch wieder sehr schnell ab (das hängt natürlich auch daran, was man gegessen hat).

Genau diese Situation gilt es aber zu vermeiden, da während die Insulinkurve nach unten geht, Heißhungerattacken aufkommen. Und das will keiner!

stressessen

Erster Fehler:  Nicht im Gehen essen

Schnell irgendwoher was zu essen besorgt und rein damit.

Genau so nimmt man wesentlich mehr Kalorien zu sich, als wenn man mit Ruhe und etwas Zeit im Sitzen isst.

Vor allen Dingen sollte man mit einer gewissen Aufmerksamkeit essen. Allein das schafft die Vorraussetzung des „bewussten“ Essens und man nimmt nicht übermäßige Mengen zu sich.

Eine kurze Auszeit von ungefähr einer Viertelstunde reicht dafür aus.

 

Zweiter Fehler: Das Essen ständig verschiebenessen verschieben

Wenn man bedenkt, dass der Körper ungefähr alle drei bis vier Stunden neue Nährstoffe benötigt, sollte man das auch in dieser Zeit hinkriegen. Das Essen zu verschieben ist keine gute Idee, weil es dann unter Umständen, die wir alle nur zu gut kennen, zu einem regelrechten „in sich Reinstopfen“ kommt, weil man ja ach so hungrig ist.

Das schlechte Gewissen hinterher macht die Sache auch nicht besser!

Man sollte mit dem Essen nicht zu lange warten, da in einer solchen Phase der Körper den Stoffwechsel herunterfahren kann, um sich so auf eine „Notzeit“ einzustellen. Dadurch verbrennt der Körper weniger Kalorien und mit dem Abnehmen ist wieder „Essig“.

 

Dritter Fehler: Ein Mahlzeit ausfallen lassen

Auch das ist wieder ein untrügliches Zeichen, dass sich der Stoffwechsel auf schlechte Zeiten einstellen muss!

Der Körper ist mit solch plumpen Maßnahmen auf gar keinen Fall zu überlisten.

Eine regelmäßige Nahrungsaufnahme ist eine elementare Grundvoraussetzung für eine kontinuierliche Gewichtsabnahme und nicht die unfreiwillig eingeschobenen Hungerphasen. Das hat auch nichts mit Intervallfasten zu tun.

Der Stoffwechsel kann nur mit regelmäßiger Zufuhr von Nährstoffen normale Verhältnisse schaffen sonst wird wieder unweigerlich auf das „Sparprogramm“ zurückgeschaltet und man nimmt sogar noch zu.

 

Vierter Fehler: Jeden Tag essen gehen

essen gehen

Mit Kollegen oder Freunden schön essen zu gehen ist sicherlich eine tolle Sache. Man hat dabei jedoch eine schlechte Übersicht darüber, was man zu sich nimmt.

Besser ist es, sich selbst vorgekochte Gerichte zur Arbeit mitzunehmen. Das kann man am Vortag erledigen und entweder am Arbeitsplatz einen Mikrowellenherd benutzen oder die Speisen warm halten in einer Art Thermoskanne fürs Mittagessen.

Das ist unterm Strich billiger, viel gesünder und man weiß, was drin ist!

Und mit so einem Thermosgefäß hat man die Hingucker ganz sicher!

 

Fünfter Fehler: Light-Getränke zum Essen

Das ist sowieso der größte Selbstbetrug! Die Süßungsmittel in den üblichen kalorienarmen Light-Getränken gaukeln dem Körper nur vor Kalorien zu liefern. Es laufen jedoch fast die gleichen Prozesse im Körper ab, als wenn richtiger Zucker kommt. Schlimmer noch – in der falschen Erwartung einer Zuckerladung kann sich eine Heißhungerattacke viel schneller zusammenbrauen, als man es für möglich halten sollte.

Viel besser ist es, zum Essen einfaches Leitungswasser zu trinken.

Gesprudeltes Wasser im Mediumbereich geht auch noch. Zu viel Kohlensäure im Wasser sollte man nicht so oft zu sich nehmen, weil das den Körper übersäuern kann.

Am besten ist es, dem Leitungswasser ein bißchen Zitronensaft zuzusetzen. Das schmeckt angenehm frisch und regt den Stoffwechsel an.

 

 

Sechster Fehler:  Essen vor dem Computer

Der Klassiker unter den Abnehm-Fehlern ist auf jeden Fall das Essen vor dem Computer.

essen vor dem Computer

Wenn die Arbeit mal wieder zu viel wird und einem die Zeit ausgeht, wird kurzerhand vor dem Computer so ganz nebenbei gegessen. Schnell mal die Mails lesen und einfach weitermachen…

Dadurch, dass die Aufmerksamkeit nicht beim Essen ist, merkt man gar nicht, was und wie viel man gegessen hat. So kommt es, dass man den ganzen Teller leer schlachtet und hinterher weiß man gar nicht, was man alles gegessen hat und der Bauch fühlt sich irgendwie so ??? an.

Das gleiche gilt natürlich auch für den Fernseher nach Feierabend.

Der Trick ist einfach: Konzentriere Dich auf das , was Du im Moment tust!

Also entweder auf die Arbeit/ Fernseher/ usw oder auf das wichtigste im Leben – die Nahrungsaufnahme!

 

Siebter Fehler:  Abgepackte Fertig-Snacks

Snack zwischendurch

Schnell beim Bäcker oder Kiosk oder Schnellfress um die Ecke ein belegtes Brötchen mit viel Remoulade oder Barbecue Soße, Ei, Schinken und so weiter mitgenommen und dann in der Mittagspause schnell gegessen, ja,ja…

Topping nennt sich das da drauf ja auf neudeutsch.

Da zieht man sich die Kalorienbombe rein und denkt hinterher: „Das war ja nur ein Brötchen“.

Die Waage spricht da eine andere Sprache.

Besser ist es, sich sein Lunch-Paket selbst anzufertigen und eben mit Zutaten, die weniger kalorienreich sind. Ein Vollkornbrötchen mit magerem gekochten Schinken und einigen Gurkenscheiben mit etwas Pfeffer und Salz wäre da die Alternative. Ein schöne knallrote Paprika kommt da auch noch in Frage.

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